D

Dezentrale Wärmeversorgung

1 Min. Lesezeit|dezentrale WärmeversorgungWärmepumpekommunale WärmeplanungHeizung

Dezentrale Wärmeversorgung

Kurzdefinition

„Dezentral" bedeutet in der kommunalen Wärmeplanung: Für eine Lage ist kein Wärmenetz (Fernwärme) absehbar. Die Wärme kommt dann aus einer eigenen Anlage im Gebäude — heute meist aus einer Wärmepumpe.

Wann ist eine Lage dezentral?

Dezentral sind typischerweise locker bebaute Wohngebiete mit niedriger Wärmedichte, in denen sich ein Wärmenetz wirtschaftlich nicht trägt. Der Wärmeplan weist solche Bereiche aus, damit Eigentümer wissen, dass sie auf eine eigene, möglichst klimafreundliche Lösung setzen sollten.

Was bedeutet das für Eigentümer?

In dezentralen Lagen ist beim ohnehin anstehenden Heizungstausch eine Wärmepumpe der wahrscheinlichste Weg — gefördert mit bis zu 70 Prozent (je nach Voraussetzungen). Ein Zwang besteht dadurch nicht; relevant wird es erst, wenn die bestehende Heizung ersetzt werden muss. Die Einstufung ist eine Orientierung auf Basis von Modelldaten.


Dieser Glossar-Eintrag dient der allgemeinen Orientierung im Immobilienbereich. Angaben zu Gesetzen und Förderungen können sich ändern — verbindliche Auskünfte erteilen die zuständigen Stellen (z. B. KfW, BAFA, Kommune).