Bio-Treppe
Kurzdefinition
Die „Bio-Treppe" bezeichnet einen im Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) geplanten, schrittweise steigenden Pflichtanteil klimaneutraler Brennstoffe für neu eingebaute Gas- und Ölheizungen.
Wie sieht die Treppe aus?
Nach dem Gesetzentwurf (Stand 2026, noch im Verfahren) sollen neue fossile Heizungen einen wachsenden Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe nutzen: rund 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040. Damit bleiben Gas- und Ölheizungen technisch erlaubt, werden aber zunehmend klimafreundlicher betrieben.
Was bedeutet das praktisch?
Klimaneutrale Brennstoffe (etwa Biomethan oder bestimmte synthetische Brennstoffe) sind heute teurer als fossile. Die Bio-Treppe kann den Betrieb fossiler Heizungen über die Jahre verteuern — ein Aspekt, den ein ehrlicher Kostenvergleich berücksichtigt. Da das GModG noch nicht in Kraft ist, sind dies geplante Werte zur Orientierung.
Dieser Glossar-Eintrag dient der allgemeinen Orientierung im Immobilienbereich. Angaben zu Gesetzen und Förderungen können sich ändern — verbindliche Auskünfte erteilen die zuständigen Stellen (z. B. KfW, BAFA, Kommune).