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Wärmedichte (Wärmeliniendichte)

1 min read|WärmedichteWärmeliniendichteFernwärmekommunale Wärmeplanung

Wärmedichte (Wärmeliniendichte)

Kurzdefinition

Die Wärmedichte beschreibt, wie viel Wärme entlang eines Straßenabschnitts pro Meter und Jahr benötigt wird (in kWh je Meter und Jahr). Sie ist eine zentrale Kennzahl der kommunalen Wärmeplanung.

Warum ist sie wichtig?

Ein Fernwärmenetz lohnt sich vor allem dort, wo viele Gebäude mit hohem Wärmebedarf dicht beieinanderstehen — also bei hoher Wärmedichte. Bei niedriger Dichte (etwa locker bebaute Wohngebiete) ist eine eigene Lösung wie die Wärmepumpe meist wirtschaftlicher. Als grobe Orientierung gilt eine Linien-Wärmedichte ab rund 1,5 MWh je Meter und Jahr als Schwelle, ab der ein Netz wirtschaftlich werden kann.

Bedeutung für Eigentümer

Aus der Wärmedichte lässt sich ableiten, ob für eine Lage eher Fernwärme oder eine dezentrale Heizung infrage kommt. Solche Aussagen sind eine Orientierung auf Basis von Modelldaten — ob und wann ein Netz konkret gebaut wird, entscheidet der Versorger.


Dieser Glossar-Eintrag dient der allgemeinen Orientierung im Immobilienbereich. Angaben zu Gesetzen und Förderungen können sich ändern — verbindliche Auskünfte erteilen die zuständigen Stellen (z. B. KfW, BAFA, Kommune).